Aufgabenstellung zum Software-Praktikum
im Sommersemester 2015


PVM-15 - Partizipatorisches Virtuelles Museum (PVM)

Betreuer: Prof. Dr. Hans-Gert Gräbe

Tutor: Franz Teichmann

Aufgabe der Projektgruppe ist der Entwurf und die Umsetzung einer Plattform auf Wordpress-Basis, mit der sich interaktive Rundgänge durch ein virtuelles Museum leicht erstellen lassen. Für ein solches Museum liegt eine detailliertere Konzeption vor, die Richtschnur für die erforderliche Funktionalität ist. Damit soll IT-Basis eines Vorgängerprojekts an der Kunstpädagogik (Prof. Wendt und Frau Düwel), erweitert und konsolidiert werden.

Basis der Erweiterung ist das Konzept eines Netz-Museum, in dem sich klassische museale Konzepte und neue digitale Möglichkeiten treffen. Dieses Konzept soll in den nächsten Jahren zu einem interdisziplinären Lehrangebot ausgebaut werden, wobei (naturgemäß) die Kernkompetenten der Kunstpädagogen im inhaltlichen und Designbereich liegen. Dafür wird eine leistungsfähige Web-Plattform benötigt, die einerseits leicht zu warten ist und in der andererseits diese Konzepte Gestalt annehmen können. Ihr Projektteam soll eine solche Plattform entwerfen und umsetzen.

In der Konzeption Virtuelles Partizipatorisches Museum (PVM) von Frau Düwel heißt es dazu u.a.:

Das PVM ist ein Projekt, das zwischen Netzkunst und digitalem Museum verortet werden kann. Darüber hinaus enthält es Elemente des E-Commerce (Onlineshopping) und Elemente von sozialen Medien im Netz. Es wird durch die BesucherInnen gestaltet. Durch seine Eigenschaften soll es in möglichst hohem Maße den Seh- und Nutzungsgewohnheiten des gegenwärtigen Medienkonsums entsprechen.

Das Museum ist eine Datenbank, die eine Sammlung von Gebrauchsgegenständen enthält, welche in verschiedener Weise präsentiert, kommentiert und dokumentiert werden. Die Gegenstände werden repräsentativ als Darstellungsmittel der eigenen Person betrachtet. Voraussetzung ist, dass der Gegenstand etwas mit der eigenen Person zu tun hat. Dann kann er diese repräsentieren.