Softwaretechnik-Praktikum Sommersemester 2013

Themen, Betreuer, Tutoren

Thema Gruppen Betreuer Tutor Architekturkonzept
Buchungssystem der Inspirata swp13-insp (Optionsvariante) Prof. Gräbe Herr Nareike Web Anwendung, PHP
Modellgetriebene Realisierung einer Lebenslaufakte zur Dokumentation für technische Anlagen swp13-la (Optionsvariante) Dr. Kühne
Herr Schmidt
Herr Dienst
Herr Härtel Java, Modellgetriebene Methoden
Integration eines Semantischen Tagging Systems in Microsoft Sharepoint swp13-msp (Optionsvariante) Herr Hellmann, Herr Tramp Herr Rößling RDF, Semantic Web, MS Sharepoint
Aktualisierung des OLAT-Prüfungsanmeldungssystems swp13-olat (Optionsvariante) Prof. Gräbe Herr Rößling Java, Spring Framework, JEE Technologien
Semantic Chess swp13-sc (Optionsvariante) Dr. Axel Ngonga
Dr. Jens Lehmann
Herr Teichmann RDF, Semantic Web, Linked Data Technologien
Verteilte, überbetriebliche, ressourcenbasierte Terminkoordination swp13-tk (Optionsvariante) Dr. Kühne
Herr Schmidt
Herr Dienst
Herr Härtel Web Anwendung, PHP, Ruby
Kollaborativer Online-Editor swp13-wb (Optionsvariante) Dr. Riechert Herr Teichmann RDF, Semantic Web, Ontowiki Framework

Ablauf des Praktikums

Gruppenergebnisse in der Übersicht

Gruppe Thema Stärke Projektleiter/in Blatt 1 Blatt 2 Blatt 3 MST 1 Blatt 4 MST 2 Blatt 5 Impl.-
Phase
Gesamt-
bewertung*
swp13-insp Inspirata 4 Tobias Kosmalla 6 4 6 4 2 5 7 5 3
swp13-la Lebenslaufakte 7 Nicole Scheeren 5 5 10 8 3 5 7 7 3.5
swp13-msp Sharepoint 7 Martin John 7 8 10 10 9 10 10 7 1
swp13-olat OpenOlat-PA 7 Björn Henrik Reder 8 4 10 7 9 10 10 9 1
swp13-sc Semantic Chess 7 Lasse Kohlmeyer 8 8 10 9 7 9 7 9 1.5
swp13-tk Terminkoordination 7 Sören Reichardt 7 9 8 9 10 7 7 6 2
swp13-wb Online-Editor 7 Wolfgang Otto 10 8 9 10 8 9 10 8 1

Ergebnisse der Gruppen im einzelnen

Gruppe swp13-insp

Die im Vergleich zu anderen Themen relativ einfache Aufgabenstellung traf auf ein Team mit sehr heterogenen Voraussetzungen und einer bis zum Ende des Praktikums geringen Bereitschaft, von sich aus klar formulierte strukturelle Vorgaben umzusetzen. Mit dem Scheitern des Vorprojekts Ende März drohte die Auflösung der Gruppe.

Vier der Teilnehmer entschieden sich, das Projekt dennoch weiterzuführen, auch wenn sich damit die Abgabe deutlich über das reguläre Ende der Optionsvariante hinaus verzögert. Ein entsprechend angepasster Projekt- und Zeitplan wurde vereinbart.

Es dauerte weitere drei Wochen, bis eine funktionierende Projektinfrastruktur aufgesetzt war und von allen Teilnehmern genutzt wurde. Schwerpunkt der weiteren Bemühungen war die implementatorische Umsetzung des Vorhabens auf einer vagen Modellierungsgrundlage. Die grundlegende Bedeutung einer sauberen und stimmigen Modellierung wurde den Beteiligten erst in der Implementierungsphase deutlich, so dass eine zweite Terminverlängerung erforderlich war. Grundanforderungen der Zugänglichkeit der Demoversion auf der Webseite wurden bis zum Ende des Praktikums nicht umgesetzt.

Material:

Gruppe swp13-la

Ziel des Praktikums war die Programmierung eines Generators. Es sollte auf Basis eines UML Modells eine Persistenzschicht und eine webbasierte Benutzeroberfläche erzeugt werden. Die erstellte Software basiert auf XPand und ist in der Lage, eine Servlet-basierte Weboberfläche (Apache Tapestry) mitsamt einer Persistenzschicht (auf Basis von Hibernate) zu erzeugen. Der generierte Code ist lauffähig.

Leider erfüllt die Software jedoch nicht alle Anforderungen gemäß Projektvertrag. Die Studierenden hatten Probleme mit UML Assoziationen und der Umsetzung für binäre Datentypen.

Innerhalb der Gruppe gab es zahlreiche Abstimmungsschwierigkeiten und technische Probleme. Der Prototyp wurde eine Woche vor Abgabe komplett neu konzipiert. Die im Vorprojekt verlorene Zeit summierte sich bis zur finalen Abgabe, so dass Muss-Funktionen nicht implementiert werden konnten.

Material:

Gruppe swp13-msp

Nach anfänglichen organisatorischen Schwierigkeiten in der Gruppe entwickelte sich schnell ein geregeltes Arbeitsklima. Die Gruppe hat selbstständig Fragen bezüglich des Projektes formuliert, wenn es Unklarheiten gab, die Rollen wurden zu Projektbeginn unter Berücksichtigung der Vorkenntnisse der einzelnen Mitglieder optimal verteilt. Aufgrund dessen konnte sich recht schnell eine gute Kommunikationsstruktur entwickelt, über die auch abwesende Teammitglieder mit einbezogen wurden.

Nach einigen Unklarheiten zu Beginn der Dokumentationsphase wurden auch dort sehr gute Ergebnisse vorgelegt. In den wichtigen Meilenstein-Meetings konnte sich die Gruppe souverän präsentieren und hat offen und konstruktiv auf Diskussionen zu einzelnen Problemen reagiert. Die Implementierungsphase verlief durchgehend, bis auf eine einzige Ausnahme, sehr gut. Die am Ende präsentierte Software entsprach den Anforderungen des Projektes.

Allgemein lieferte die Gruppe ein sehr gutes Projektergebnis.

Material:

Gruppe swp13-olat

Der Betrieb der E-Learning-Portale der Fakultät mit im Prinzip null Ressourcen ist immer wieder eine Herausforderung. Mit dem Fork in der Olat-Entwickler-Gemeinde Ende 2011 und der zügigen Entwicklung von OpenOlat ergaben sich weitere Schwierigkeiten, die die vorherigen Arbeiten der Gruppe swp11-1 relativierten und ein weiteres Mall die Aufgabe stand, das noch immer auf der Absis von Olat 6.0.4 operierende Prüfungsanmeldungsportal der Fakultät auf die aktuelle OpenOlat-Version (wenigstens 8.3.4) zu portieren. Im Zuge dieser Arbeiten sollten gleich die Patchbreite zum Olat-Quellcode deutlich reduziert und eine Reihe von Features entsprechend den bisherigen Betriebserfahrungen angepasst werden.

Die Gruppe fand schnell zu strukturierter Arbeit, hatte sich mit dem Vorprojekt mit dem Basisprojekt OpenOlat gut vertraut gemacht und einen stimmigen Entwicklungsprozess aufgesetzt, mit dem die Aufgabe - Anpassung des Xman-Bausteins zur Prüfungsanmeldung an aktuelle OpenOlat-Versionen - sehr gut umgesetzt wurde. Die Ergebnisse des Praktikums wurden noch zum Ende des Sommersemesters in den produktiven Betrieb der IT-Infrastruktur der Fakultät übernommen.

Material:

Gruppe swp13-sc

Ziele des Praktikums waren die Konzeption und Implementierung einer auf RDF basierenden Schachplattform. Dementsprechend galt es, existierende Formate zur Abspeicherung von Schachspielen nach RDF zu konvertieren, über SPARQL verfügbar zu machen und mit Hilfe eines Web-Toolkits in einer Suchplattform für Schachpartieren einzubauen. Die Aufgabe wurde gut gelöst. Die implementierten Konvertierungswerkzeuge wurden sauber auf ihre Verarbeitungsgeschwindigkeit hin optimiert. Zusätzlich zu der Schachplattform mit verschiedenen Suchoptionen und Anzeigen ergaben sich Anforderungen an Triple Stores für die effiziente Verwaltung von Schachpartien. Diese werden die Grundlage für weitere Arbeiten bilden.

Material:

Gruppe swp13-tk

Ziel des Praktikums war die Entwicklung einer webbasierten Anwendung zur Abstimmung von Terminen für Erneuerbare-Energie-Anlagen (z.B. zur Wartung oder Entstörung). Die Praktikumsgruppe hat sich intensiv mit dem Thema befasst und entsprechend detailliert die Anforderungen an die Software erfragt. Der Prototyp wurde auf Basis von Ruby entwickelt und in der Implementierungsphase ausgebaut. Die Gruppe konnte sogar Kann-Features umsetzen.

Der entwickelte Prototyp funktioniert gut und beinhaltet alle wichtigen Features. Die Gruppenmitglieder haben darauf geachtet, dass die Oberfläche ansprechend gestaltet ist. Einige Schwächen finden sich in der Benutzerfreundlichkeit der Anwendung.

Die Gruppe hat sich sehr gut organisiert und sich gemeinsam mit Ruby vertraut gemacht. Die Termintreue war gut. Die abgelieferte Implementierung ist sehr gut und kann als Grundstein für weitere Implementierungen dienen. kann. Die Dokumentation erreicht dieses Qualitätsniveau nicht.

Material:

Gruppe swp13-wb

Material: